Die Schuke-Orgel
Im Dezember 1998 erhielt die Christuskirche auf der Empore eine neue Schleifladen-Orgel der Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke, welche die alte einmanualige Walcker-Orgel aus dem Jahr 1968 ersetzte. Seit dieser Zeit ist die Orgel ein vertrauter Begleiter im Gottesdienst, in geistlichen Abendmusiken und in Orgelkonzerten. 2023 feierte die Gemeinde „25 Jahre Schuke-Orgel“ mit Festkonzerten an den Adventssonntagen.
Disposition
- Pedal (C–f′): Subbaß 16′ · Octavbaß 8′ · Baßflöte 8′ · Choralbaß 4′ · Fagott 16′
- I. Manual (C–g′′′): Prinzipal 8′ · Octave 4′ · Quinte 2 2/3′ · Sesquialtera 2f. 2 2/3′ · Mixtur III–IV 2′
- II. Manual (C–g′′′): Gedackt 8′ · Gambe 8′ · Rohrflöte 4′ · Traversflöte 2′ · Larigot 1 1/3′ · Oboe 8′ · Tremulant
- Normalkoppeln II/I, II/P, I/P · mechanische Spiel- und Registertraktur
Wie es zur Orgel kam
Anfang Januar 1997 traf sich eine kleine Gruppe von Orgelfans und gründete einen Förderkreis mit dem alleinigen Zweck, die Kirchengemeinde beim Erwerb einer neuen Orgel zu unterstützen. In kurzer Zeit traten 40 Personen bei; jeder half nach seinen Möglichkeiten mit – von der Tombola am Gemeindefest über Orgelkonzerte bis zur Teilnahme am Höchstadter Weihnachtsmarkt. Der Förderkreis erregte Aufsehen und erhielt reichlich Spenden von Kirchenmitgliedern, Firmen und Institutionen. Nach Orgelfahrten durch ganz Nordbayern schlugen Förderkreis und Fachleute dem Kirchenvorstand die Schuke-Orgel vor – dieser folgte dem Vorschlag einstimmig.