Drei Kirchen

Unsere drei Kirchen

Zu unseren Kirchengemeinden gehören drei Kirchen: St. Erhard in Steppach, St. Maria und Johannes in Pommersfelden und St. Peter und Paul in Limbach. Hier feiern wir Gottesdienste und die Feste des Kirchenjahres.

St. Erhard Steppach

Kirche St. Erhard in Steppach

Auf einer leichten Anhöhe im Westen Steppachs steht die um 1750 errichtete Kirche St. Erhard. Der Innenraum ist ein Kleinod protestantischen Barocks mit typischem Kanzelaltar. Die Wandfresken der Altarwand schuf 1942 Prof. Rudolf Schäfer, links die Verdammung, rechts die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen. Mit zwei übereinanderliegenden Emporen bietet die Kirche über 250 Plätze. Der Kirchturm stammt von 1703/04, das Langhaus von 1748/49; 2018 wurde der Innenraum umfassend restauriert. Die Orgel wurde 1980 von Otto Hoffmann (Ostheim/Rhön) mit 2 Manualen, 19 Registern und Zimbelstern neu gebaut. Neben der Kirche steht das Martin-Luther-Gemeindehaus (1976/77).

Innenraum der Kirche St. Erhard mit den Wandfresken

St. Maria und Johannes Pommersfelden

Kirche St. Maria und Johannes in Pommersfelden

Direkt neben dem alten Wasserschloss errichtete die evangelische Gemeinde um 1750-1752 ihren Kirchenbau, die vierte Kirche an dieser Stelle. Der prächtige Kanzelaltar wurde 1694 von Dietrich Ernst Truchseß gestiftet (Bildhauer Johann Georg Götz, Bamberg), die Renaissance-Kanzel stammt von 1599. Die Kirche beherbergt die Gruft und bedeutende Epitaphe der Truchsesse von Pommersfelden, die bis 1710 hier die Herrschaft ausübten. Rund 200 Menschen finden Platz. Die Orgel von 1986 (Otto Hoffmann) besitzt eine barocke Prospektfront um 1730, zwei Manuale, 20 Register, Glockenspiel, Zimbelstern und 1214 Pfeifen. Bereits 1550-1558 wurde in Pommersfelden die Reformation eingeführt.

Innenraum der Kirche in Pommersfelden

St. Peter und Paul Limbach

Kirche St. Peter und Paul in Limbach

Unsere kleinste Kirchengemeinde beherbergt die älteste Kirche. Um 1200 entstand die romanische Chorturmkirche; 1667 wurde sie durch den Einbau einer Empore erweitert. Der Raum an der Dorfstraße fasst etwa 150 Personen.

Der Flügelaltar: Bekannt ist St. Peter und Paul vor allem für ihren kostbaren spätgotischen Flügelaltar um 1500, gestiftet vom Kloster Münchaurach. Die Malerei der Predella schuf Johannes Süß von Kulmbach, ein Schüler Albrecht Dürers. Im Altarschrein stehen der Apostel Petrus mit den Himmelsschlüsseln, Paulus mit dem Schwert und der heilige Wolfgang; die Flügel zeigen weitere Heilige.

Ausstattung: Zur Ausstattung gehören ein steinerner Taufstein von 1617, eine Kanzel von 1620, ein Kruzifix nach Tilman Riemenschneider, ein neugotischer Kronleuchter von 1929 sowie ein modernes Glasfenster von Franz Vornberger (1960) mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Die Orgel von 1884 (Joseph Bittner, Nürnberg) wurde 1980 von Otto Hoffmann erneuert und umfasst ein Manual mit neun Registern.

Limbach wurde 1109 als „Lintpach" erstmals urkundlich erwähnt und 1884 aus der Pfarrei Steppach ausgegliedert und der Pfarrei Pommersfelden zugeordnet. Herzlich willkommen zu Gottesdiensten und Kindergottesdiensten!

Barocker Kirchturm mit Zwiebelhaube, AußenansichtKirchturm im Frühling mit blühender MagnolieHistorische Kirchentür am EingangBarocke Kanzel mit DeckenfreskenKirchenfresko mit lesender FigurModell einer Kirche aus HolzTaufstein mit BlumenschmuckAltarkreuz mit Blumen und KerzenAdventsschmuck im Mittelgang der KircheGeschmückter Christbaum in der KircheWeihnachtskrippe mit HolzfigurenWeihnachtskrippe, Figuren aus der Nähe